Märzenbecher bei Sotzenhausen

Es wehte noch ein frischer Wind, als wir mit einer 12-köpfigen Gruppe (7 Frauen, 5 Männer) morgens gegen 9.30 Uhr am Parkplatz beim Hohle Fels zu unserer Märzenbecherwanderung aufbrachen.
Zuerst orientierten wir uns am DonauRadwanderweg in Richtung Blaubeuren, bevor wir nach etwa 500 Metern rechts abbogen ins Riedtal. Hier entdeckten wir schon bald die ersten Flecken von blühenden Märzenbechern, und plötzlich ragte vor uns der Nägelesfels auf. Spätestens jetzt war ein Fotostopp angesagt. Der folgende Weg durchs Höllental in Richtung Beinigen oder Pappelau war uns buchstäblich abgeschnitten, da er zerfurcht und verschlammt durch die riesigen Waldmaschinen war. Deshalb beschloss Siggi spontan, uns über „Stock und Stein“ den Waldhang hinauf zu lotsen.
Für diesen Aufstieg wurden wir nicht nur mit Schokoriegeln sondern auch mit dem Blick auf ein Meer von dicht stehenden Märzenbechern belohnt. Auch ein paar Rote Kelchbecherllinge leuchteten dazwischen. Nun war es am Waldrand entlang nur noch ein Spaziergang nach Sotzenhausen-Weiler. Hier erreichten wir fast pünktlich zur Mittagszeit das Gasthaus „Waldblick“, welches allerdings geschlossen hatte. Dennoch ließen wir uns dort zur Vesperpause auf der windgeschützten Terrasse nieder.
Frisch gestärkt setzten wir unseren Weg fort am Steinbruch des ehemaligen Zementwerks entlang. Ab hier fiel der Weg ab ins Achtal. Kurz vor Schelklingen stießen wir wieder auf den DonauRadweg, dem wir bis zum Parkplatz beim Hohle Fels folgten.

Bericht: Lydia Neugenbauer
Bilder: Alfons Ott

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Skitour im Gunzesrieder Tal

Nach einem etwas angespannten Lawinenlagebericht hat unser Tourenführer Michael Scharpf vernünftigerweise beschlossen, die ausgeschriebene Skitour im Lechtal ins Allgäu zu verlegen.
So sind wir mit 6 Personen ins Gunzesrieder Tal zum Parkplatz im Ostertal gefahren. Unser Ziel ist die Skitourenrunde zum Großen Ochsenkopf (1662m) und dem Rangiswanger Horn ( 1615m). Diese Skitour verbindet zwei schöne Tourengipfel mit tollen Abfahrten, selbst bei etwas magerer Schneelage.
Nach 5 Std haben wir alle die Gesamtstrecke von 10 km und 900 Hm gemeistert, so dass noch genügend Zeit für Kaffee und Kuchen in Blaichach war.

Besten Dank an Micheal für die tolle Durchführung.

Bericht: Thomas Löffler
Bilder: Uve Roscher, Michael Mayer, Michael Scharpf

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Familien(Abenteuer)-Wochenende Birkach

Wir, 7 Kinder und 5 Erwachsene machten uns am Freitag Abend auf den Weg zu unserem ersten DAV-Familien-Skitourenwochenende auf die Alpe Birkach. Nachdem wir unseren Proviant auf alle Rucksäcke verteilt hatten, ging es aufgrund der geringen Schneeauflage über das Knie in Richtung Birkach. Kurz nach dem Start mussten schon die ersten Kinder-Rucksäcke erleichtert und Erwachsenen-Rucksäcke beschwert werden, drückende Rucksäcke zurecht gezogen und sich in den Schnee werfende Kinder aufgerichtet werden.

Die Nacht kam dann doch schneller, als wir es gewünscht hatten, und so ging es mit Stirnlampen durch dunkle “gruselige Wälder”, über kleinere Bachläufe und schön verschneite Wiesenflächen unter dem Sternenhimmel Richtung Ziel. Wir legten immer wieder Pausen ein und erreichten nach drei spannenden Stunden endlich unser Ziel: die bereits von Jürgen eingeheizte und wohlig im Dunklen leuchtende Birkach.
Die Tür geht auf und unsere Kinder haben die letzten anstrengenden Stunden schon wieder vergessen. Nach einer ordentlichen Portion Spaghetti fallen alle spät aber glücklich in die warmen Schlafsäcke.

Am Samstag kann sich jeder nach Lust und Laune  im Schnee austoben. Ein Teil macht eine Skitour in Richtung Blaicherhorn während andere die Wechte vor der Birkach in ein Riesen-Iglu verwandeln. Nachmittags eröffnen wir unsere Schneebar, bauen einen Schneemann und genießen den tollen Tag und die Sonne.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag suchen die Kinder mit Ihren LVS noch einen Schatz im Schnee, während die Erwachsenen aufräumen. Die Abfahrt mit den schweren Rucksäcken macht allen einen riesigen Spaß und wir können sogar noch bis ins Tal abfahren.

Mit einem großen Grinser im Gesicht und vielen tollen Eindrücken lassen wir dieses Abenteuerwochenende bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Bericht: Jörg Schöpperle
Bilder: Jürgen Wieland, Anja Jacob, Jörg Schöpperle

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(Traum)-Skitour Roter Stein

Theo lud zur Skitour.
Es kamen Simone, Susanna, Andreas und Uve.

Anfang der Woche sah es zuerst vom Wetter her gar nicht gut aus: Stark bewölkt und Niederschlag in Form von Schnee und eventuell Regen. och der Wettergott meinte es gut mit uns. Die Vorhersage entwickelte sich zu unseren Gunsten. Morgens bewölkt und vielleicht noch leichter Niederschlag, aber im Laufe des Vormittags Auflockerung und mittags angeblich sogar Sonne.

Und genau so war es auch: Deshalb moderate Abfahrt um 7:00 Uhr in Ulm und ohne Verkehrsprobleme über die A7 nach Bichlbächle im Außerfern. Punkt 9:00 Uhr ging es dann los.
Ein paar Zentimeter Neuschnee am Anfang ließen für diesen Winter gute Verhältnisse vermuten. Zunächst ging es drei-/vierhundert Meter einen Fahrweg linker Hand des Stockachbaches entlang. Dieser wurde überquert, wozu kurz die Ski abgeschnallt werden mussten. Dann im Gelände sanft aufwärts bis zu einem kleinen Lawinenwall, der links durch Latschen immer steiler werdend umgangen wurde. Dabei konnten Spitzkehren geübt werden und zwar nicht wenige!
Tipps von Simone und Theo waren hilfreich. Doch ich persönlich, sah mich bereits in der Abfahrt die eine oder andere Latschenkiefer umarmen.
Erster Steilhang abgehakt und nach knapp zwei Stunden die erste Pause. Die ersten Abfahrer wurden gesichtet. Getragen vom Schnee der letzten Tage glitten sie genüsslich an uns vorbei. Es staubte sogar ganz leicht. Unsere Vorfreude auf die Abfahrt stieg nun insgeheim deutlich an. Auch der zweite Steilhang stellte kein Problem dar. Rechts haltend unter dem Schafsköpfle entlang, mit deutlich weniger Spitzkehren, näherten wir uns dem Skidepot. Das Gipfelkreuz, zunächst noch in Wolken, war nun aber deutlich zu erkennen und zum Greifen nahe. Der Himmel zeigte sich jetzt ab und zu sein von seiner besten Seite: blau! Die Sonne erwärmte unsere Gemüter leider nur minutenweise, versteckte sich hinter dem Bergkamm und dem Gipfel. So ist dies nun einmal in einen Nordhang.
12:00 Uhr, kurze Beratung am Skidepot, Gipfel ja oder nein. Die Verhältnisse sahen für die ca. letzten 150 Höhenmeter nicht ganz eindeutig aus. Der Grat ein wenig eingeweht, Spuren nicht zu erkennen. Entschieden wurde, zu sehen was machbar ist. So wurden Steigeisen angelegt und den Pickel in die eine Hand genommen, in die andere einen Skistock.
Der Schnee war gut und trittfest. Eine schmale, leicht vereiste Rinne konnte letztendlich auch von allen gemeistert werden und somit standen alle Fünf glücklich am Gipfelkreuz. Jedoch pfiff der Wind uns nun dermaßen um die Ohren, dass der Abstieg ohne Gipfelrast in Angriff genommen wurde.
Unter ruhiger und fachlicher Anleitung von Theo erreichten alle wohlbehalten wieder das Skidepot. Weil es dort immer noch kühl und windig war, wurde rasch aufgesattelt und danach endlich abgefahren.  – Traumhaft –  für diesen Winter mit so wenig Schnee.
Jeder konnte seine Spuren ad libidum in den Schnee zeichnen. Die Schwünge gelangen fast wie von selbst. Die Sonne ließ sich im nun zwar nicht mehr blicken, dafür war der Schnee bis zum Parkplatz einfach super! Theo fand einen guten Weg durch die Latschenhaine und vermied so die steile, enge Rinne, die normalerweise abgefahren wird. Schnell den Bach noch überquert und schon waren wir am Auto.

Es war nun 15:00 Uhr. Genau richtig und besonders passend, die Tour bei Cappuccino und Radler im Gasthof zum „Roten Stein“ in Bichlbächle ausklingen zu lassen. Heimfahrt ohne die fast nun üblichen Staus.
Ein wirklich toller und gelungener Tag!

Text:     Uve Roscher
Bilder:  Simone Mahling, Andreas Knupfer

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Skitouren im Bregenzer Wald

Ort: Bregenzer Wald, Au, DAV- Berghütte Au, Sektion Überlingen
Tourenführer:  Hartmut Presting,

Nach problemloser Anreise, jetzt ohne Pickerl bis Hohenems, beziehen wir Quartier in der Hütte Au (830 m), die am westlichen Ortsrand von Au im Bregenzer Wald liegt. Die Hütte für 60 Personen hält für uns ein geräumiges Zimmer, einen gemütlichen Gastraum und eine Großküche zur Selbstversorgung bereit. Nachdem die Infrastruktur top ist, das Wetter jedoch noch lausig, gibt’s ne kleine Mahlzeit, bevor es am Nachmittag zum Brendler Lug geht (1767 m). Bis ca. 1200 m laufen wir im Nieselregen bergan, doch bis zum Gipfel werden die Bedingungen und die Schneedecke richtig gut.
Abends läuft die Großküche mit mehreren Sterne-Köchen zur Höchstform auf. Alex‘s mitgebrachte Saucen garantieren den Erfolg, und wir brauchen einen Verdauungsschnaps, bevor es ins ruhige aber kühle Nest geht. Ein eigener Schlafsack wäre die richtige Wahl gewesen.

An Tag zwei wollten wir auf den Klippern, doch mangels Parkplatz (übliches Problem im Bregenzer Wald) starten wir in Damüls und gehen auf das Portlahorn (2010 m), danach noch auf den Ragazzer Blanken (2060 m) und seinen Nebengipfel. Ein starker Föhnwind lässt uns rasch abfahren, es wartet ja auch wieder die Großküche mit selbst gemachter Lasagne.

Am letzten Tag gehen wir den Klippern erneut an, dieses Mal jedoch mit dem Skibus, in dem wir unbewusst Schwarzfahren. Macht nichts, so beginnt eine erfolgreiche schwäbische Skitour eben. Wir kommen prima voran, nehmen nach dem Klippern-Gipfel (2066 m) und einer Zwischenabfahrt noch das Wannennoch (2006 m) mit. Wir verweilen noch an einer Alm in der Sonne bis der Bus kommt und begeben uns dann auf die Rückfahrt.

Insgesamt wieder ein top Wochenende dank Hartmuts Planung und Führung sowie Alex´s Saucen. Nachdem die Kanisfluh mangels Schnee ausfallen musste, haben wir schon ein Ziel für das nächste Jahr auf der Hütte Au.

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Skitour zur Güntlespitze

Am 22.02.20 startete unsere 7-köpfige Gruppe unter Führung von Tobias Bailer um 6.30 Uhr in Illertissen. In Baad im Kleinwalsertal angekommen empfingen uns ein wolkenloser Himmel und milde Temperaturen.
Um 8 Uhr starteten wir vom Parkplatz. Der Schnee war vereinzelt leicht vereist. Die restlichen Stellen waren gut zu begehen.
Kurz vor 11 Uhr pausierten wir und teilten die Gruppe auf, da das letzte Stück zum Gipfel stellenweise stark vereist und sehr anspruchsvoll war und daher nur mit Harscheisen begehbar war. Bei strahlendem Sonnenschein wurde nach der Gipfelbesteigung gevespert und die Abfahrt vorbereitet. Die Aussicht auf den großen Widderstein konnte ebenfalls bewundert werden.

Die Schneebedingungen bei der Abfahrt waren für die milden und sonnigen Verhältnisse sehr gut, und wir konnten in wenig verspurtem Hängen den Schnee genießen.
Am Parkplatz angekommen ging es noch in ein örtliches Lokal in dem wir die gelungene und unfallfreie Skitour abschlossen.

Tourenbericht: Daniel Drews
Bilder: Tobias Bailer

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Besuch im Museum Ulm

Das Kiechelhaus ist der älteste Gebäudetrakt des Ulmer Museums. Es wurde von der Kaufmannsfamilie Kiechel 1583 erstanden und ein paar Jahre später zu einem Handelshaus umgebaut.

Die Kuratorin Frau Dr. Erath führte uns zuerst in die ehemaligen Magazinhallen, die früher von der Seite der heutigen  „Neue Straße“ beliefert wurden, vor allem mit teuren Tuchen, Getreide und Waren aller Art. Die Gewölbedecken     waren reich mit Stuck verziert. Das gesamte Kaufmannshaus ist im Stil der Renaissance ausgestattet.  Eine eigene  Hauskapelle gehörte dazu, ein Kamin, wertvolle Holzkassetten- und Stuckdecken, prächtige Türen wie im Festsaal.  Leider ist die frühere Einrichtung nicht mehr vorhanden. Auch die genaue Zimmerverteilung ist nicht überliefert. Eine breite Wendeltreppe führt hinauf bis in das oberste Stockwerk.
Heute sind in den ehemaligen Wohnräumen Werke vom Spätmittelalter bis zum Barock zu sehen, auch die stadtgechichtliche Abteilung und die Kunst- und Naturalkammer des Ulmer Ratsherrn Christoph Weickmann. Er lebte etwa zur selben Zeit wie die Familie Kiechel in Ulm und sammelte Kunstwerke aus fernen Ländern.

Im Museumcafe endete unser Nachmittag bei Zwetschgenkuchen und russischem Zupfkuchen.

Text       Dorle Schmid
Bilder    Peter Kolb

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Skitouren um die Faneshütte

Mit der Aussicht auf ein traumhaftes Winterwetter machten sich acht Skitouren Enthusiasten, unter Führung von Michael Scharpf auf den Weg in die sonnigen Dolomiten. Entgegen der ursprünglichen Planung, die Tour in der Wattener Lizum durchzuführen, hatte sich Michael schon früh für eine Verlegung in die Dolomiten entschieden. Es drängt sich irgendwie der Verdacht auf, dass Michael einen ausgesprochen guten Draht zum Wettergott hat, was uns ein atemberaubendes und unvergessliches Skitouren Wochenende in Südtirol bescherte.

Nach der problemlosen Anreise zum Parkplatz beim Gasthof Pederü (1548 m) machten sich die vier Frauen und vier Männer auf den ca. 1,5 stündigen Anstieg zur Faneshütte. Auf einer pistenartig gewalzten Almstraße nach Süden führte uns der Weg über einige Serpentinen auf die Fanesalm-Hochebene.
Nach einer kurzen Erfrischung gingen wir dann weiter zur Eingewöhnungstour auf die St. Antoniusspitze (2655m). Über die Lavarellahütte stiegen wir über den breiten Nordhang auf die Ebene Plan dles Arenes auf. Nahezu eben ging es dann nordwärts vorbei an den Osthängen des Neuners in eine enge Mulde (Antonital) zur Antoniusscharte. In der Scharte wenden wir uns rechts und folgen knapp unterhalb des Nordwestgrates zur Antoniusspitze. Aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung entschied sich Michael für die Abfahrt, weitestgehend der Aufstiegsspur zu folgen. Den Abend ließen wir im intensiven Austausch des erlebten, bei einem vorzüglichen Abendessen ausklingen.

Am Samstag entschieden wir uns die Lavarella (3055 m) in Angriff zu nehmen. Erneut machten wir uns bei Kaiserwetter über eine Steilstufe zum Limojoch auf den Weg und bewegten uns leicht abschüssig über die Großfanesalm bis zum Tadegajoch. Von dort überwanden wir eine unangenehme Steilstufe über eine enge Rinne zum Hochtal Büsc da Stlü. Am westlichen Ende des Tales im Sattel zwischen Zweischartenspitze und Lavarella richteten wir uns nordostwärts und bezwangen den letzten Anstieg zum Schidepot. Nach Überwinden einer kurzen Kletterpassage im 2er Gelände gelangten wir über eine steile Schneerinne zum Westgrat zwischen den beiden Lavarellaspitzen und hielten uns rechts zum Hauptgipfel. Dort angekommen konnten wir die ganze Pracht der Südtiroler Dolomiten bestaunen. Die Abfahrt erfolgte analog zur Ausstiegsroute und zum Nachmittags-Kaffee waren wir etwas erschöpft wieder an der Faneshütte angelangt. Bei einem erneut ausgezeichneten Abendessen erlebten wir einen schönen Hüttenabend.

Für den Sonntag hatte Michael noch einen Klassiker auf Lager. Die Pareispitze (2794 m) sollte heute das Ziel sein. Zunächst führte uns der gleiche Weg wie am Vortag zum Limojoch, um dann einen Steilhang zum Ansatz der Westhänge der Pareispitze zu queren. Über einige Serpentinen führt uns der Weg steil hinauf in einen flacheren Abschnitt zu den südlichen Felsabbrüchen. Zuletzt näherten wir uns über den steilen Südhang dem westlichen Vorgipfel, um dann die letzten Meter entlang des Westgrats zum Gipfel zu queren. Erneut wählte Michael die Möglichkeit, die Abfahrt an der Ausstiegsspur zu orientieren. Nach einer kurzen Rast an der Faneshütte machten wir uns an die abschließende Abfahrt zum Parkplatz, um nach einer kurzen Stärkung im Gasthof Pederü die Heimreise anzutreten.

Unser aller Dank an Michael Scharpf, der uns abermals ein unbeschreibliches Wochenende in den Bergen bei atemberaubendem Wetter gestaltet hat. 

Bericht: Jürgen Bauer
Bilder: Jürgen Bauer, Sandra Mauch, Lisa Riegel, Michael Scharpf

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Skitour zum Toreck

Am 08.02.2020 machten sich fünf Tourengeher auf den Weg ins Allgäu. Als Ziel der Tour wurde das Toreck (2016 m) gewählt.

Nach kleinen Problemen bei der Parkplatzsuche konnten wir um kurz nach 8 Uhr unsere Tour vom Mahdtalhaus (1050 m) starten. Nach kurzem Anstieg über offene Wiesen begann der Aufstieg durch den Wald. Auf früheren Touren zum Toreck war hier teilweise aufgrund von Schneemangel das Abschnallen und Tragen der Skier nötig. Heute hatten wir Glück und mussten lediglich über einen auf den Weg gefallenen Baum steigen.
Mit kleineren Ausrutschern beim Aufstieg machten wir bei herrlichem Sonnenschein 200 Hm vor dem Gipfel unsere erste längere Pause. Durch die Sonnenstrahlen und das Vesper gestärkt machten wir uns an den Schlussanstieg und konnten ohne Zwischenfälle unser Ziel erreichen. Nach einem Gipfeltee und einer letzten Stärkung machten wir uns an die Abfahrt.

Obwohl die Hänge schon stark verfahren waren, konnten wir noch einige schöne, weiche Passagen abfahren. Die Abfahrt über schmale Wege durch den Wald forderte dann nochmals unser Können. Durch den anhaltenden Sonnenschein mussten wir nun für eine kleine Strecke abschnallen und die Skier tragen. Unversehrt und sehr zufrieden kamen wir schließlich gegen 13.15 Uhr an unserem Ausgangspunkt an.
Im herrlichen Sonnenschein genossen wir den frischen Apfelstrudel und Getränke im Mahdtalhaus. Am Ende standen etwa 10 km Strecke und 950 Hm zu Buche.
An dieser Stelle gilt unser Dank Achim für die Organisation und Führung der Tour!

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Schneeschuhtour zum Piesenkopf

Um 7:30 Uhr startete die 8-köpfige Gruppe unter der Führung von Michael Brugger von Ulm nach Rohrmoos bei Oberstdorf. Dort angekommen fanden wir beste Witterungsbedingungen bei strahlend blauem Himmel vor. Um 10:15 Uhr ging es los, und schon nach wenigen hundert Metern konnten wir die Schneeschuhe anschnallen.

Bei besten Bedingungen und Neuschnee kamen wir sehr gut voran, so dass wir nach einem 2 ½- stündigem Aufstieg die 600 Hm bewältigt hatten und um 12:45  Uhr den Gipfel erreichten, wo wir eine fantastische Rundumsicht hatten. Wir genossen bei unserer verdienten Pause das sehr schönen Wetter und den herrlichen Blick auf alle umliegenden Gipfel.
Der Abstieg war klasse und total lustig, denn man konnte mit den Schneeschuhen im Neuschnee eigene Spuren legen. Wieder am Parkplatz angekommen ging es noch für eine knappe Stunde in den Berggasthof Rohrmoos, ehe wir gegen 16:30 Uhr nach diesem herrlichen Tag die Heimfahrt antraten.

Bericht: Walter Späth
Bilder: Michael Brugger

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