Skitour zum Toreck

Am 08.02.2020 machten sich fünf Tourengeher auf den Weg ins Allgäu. Als Ziel der Tour wurde das Toreck (2016 m) gewählt.

Nach kleinen Problemen bei der Parkplatzsuche konnten wir um kurz nach 8 Uhr unsere Tour vom Mahdtalhaus (1050 m) starten. Nach kurzem Anstieg über offene Wiesen begann der Aufstieg durch den Wald. Auf früheren Touren zum Toreck war hier teilweise aufgrund von Schneemangel das Abschnallen und Tragen der Skier nötig. Heute hatten wir Glück und mussten lediglich über einen auf den Weg gefallenen Baum steigen.
Mit kleineren Ausrutschern beim Aufstieg machten wir bei herrlichem Sonnenschein 200 Hm vor dem Gipfel unsere erste längere Pause. Durch die Sonnenstrahlen und das Vesper gestärkt machten wir uns an den Schlussanstieg und konnten ohne Zwischenfälle unser Ziel erreichen. Nach einem Gipfeltee und einer letzten Stärkung machten wir uns an die Abfahrt.

Obwohl die Hänge schon stark verfahren waren, konnten wir noch einige schöne, weiche Passagen abfahren. Die Abfahrt über schmale Wege durch den Wald forderte dann nochmals unser Können. Durch den anhaltenden Sonnenschein mussten wir nun für eine kleine Strecke abschnallen und die Skier tragen. Unversehrt und sehr zufrieden kamen wir schließlich gegen 13.15 Uhr an unserem Ausgangspunkt an.
Im herrlichen Sonnenschein genossen wir den frischen Apfelstrudel und Getränke im Mahdtalhaus. Am Ende standen etwa 10 km Strecke und 950 Hm zu Buche.
An dieser Stelle gilt unser Dank Achim für die Organisation und Führung der Tour!

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Schneeschuhtour zum Piesenkopf

Um 7:30 Uhr startete die 8-köpfige Gruppe unter der Führung von Michael Brugger von Ulm nach Rohrmoos bei Oberstdorf. Dort angekommen fanden wir beste Witterungsbedingungen bei strahlend blauem Himmel vor. Um 10:15 Uhr ging es los, und schon nach wenigen hundert Metern konnten wir die Schneeschuhe anschnallen.

Bei besten Bedingungen und Neuschnee kamen wir sehr gut voran, so dass wir nach einem 2 ½- stündigem Aufstieg die 600 Hm bewältigt hatten und um 12:45  Uhr den Gipfel erreichten, wo wir eine fantastische Rundumsicht hatten. Wir genossen bei unserer verdienten Pause das sehr schönen Wetter und den herrlichen Blick auf alle umliegenden Gipfel.
Der Abstieg war klasse und total lustig, denn man konnte mit den Schneeschuhen im Neuschnee eigene Spuren legen. Wieder am Parkplatz angekommen ging es noch für eine knappe Stunde in den Berggasthof Rohrmoos, ehe wir gegen 16:30 Uhr nach diesem herrlichen Tag die Heimfahrt antraten.

Bericht: Walter Späth
Bilder: Michael Brugger

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Winterwanderung nach Äpfingen

Eigentlich wollten wir an diesem Dienstag eine Schneeschuhtour auf den Edelsberg machen. Das Wetter machte uns jedoch einen ordentlichen Strich durch die Rechnung, deshalb gab es als Alternative eine Wanderung in der näheren Umgebung.
Obwohl der Wetterbericht alles andere als gut war trafen sich acht unentwegte Wanderer am Parkplatz beim Hofgut Sommershausen. Burkart Bauer führte uns zuerst durch das neu angelegte Aboretum des Schloßparks. Riesige alte Bäume verschiedenster Art sowie Neupflanzungen konnte man von den gut begehbaren Wegen aus betrachten. Die Beschilderung war recht ausführlich und für alle sehr interessant. Zurück beim Parkplatz mussten wir wegen eines Schneesturmes 15 Minuten unter dem Vordach des Hofgutes unterstehen.  Kaum war der Schneeschauer  vorbei,  wanderten wir los. Über den Hochwasser führenden Rotbach und Kaltenbach gelangten wir zum versteckten Zeller See. Nach Umrundung des Sees ging es weiter hinüber ins nahe Dürnachtal. Auch die Dürnach führte hier in diesem einsamen Tal Hochwasser, wo sie in einem natürlichen Flussbett mäandert. Dass die Sonne gerade hier voll herauskam machte die Gegend besonders eindrucksvoll.
Bei einer Waldhütte wurde Mittagsrast gehalten, bevor es weiterging nach Unterschnaitbach. Auf einem Ortsverbindungsweg gelangten wir zum Sportgelände von Laupertshausen und durch die Waldflur namens „Räuhe“ zum 610 m hohen Ölberg 610 Meter zwischen Laupertshausen und Maselheim.  Da das Wetter noch immer einigermaßen gut war, bot sich von hier ein toller Blick bis zur Schwäbischen Alb und auf die umliegenden Ortschaften. Nur der Wind blies recht frisch hier oben.
Über freies Gelände ging es hinüber zum Sulminger Wald, der am südlichen Rand umgangen wurde.Vom Saubachtal führte ein kurzer Anstieg auf die Höhe zwischen Sulmingen und Äpfingen. Über verwinkelte Wege gelangte man nach Überquerung der Öchslebahn ins Zentrum von Äpfingen, wo in einem Bäckereicafé die Abschlusseinkehr stattfand. Mit einem privaten Fahrdienst wurden die Fahrzeuge zur Heimfahrt abgeholt. Alle waren mit der alternativen Wanderung recht zufrieden.

Bericht: Siggi Wehrle 
Bilder: Lydia Neugebauer

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Vergaldner Schneeberg

Am Sonntag 26.01.2020 machten sich sieben Tourengeher auf den Weg ins Montafon. Die Fahrt verlief problemlos und so konnten wir um 8.30 Uhr unsere Tour vom Parkplatz in Gargellen (1450m) zum Vergaldner Schneeberg starten.
 Zuerst ging es das Vergaldner Tal bis zur Vergaldner Alpe Tal einwärts. Danach zweigte der Weg Richtung Süden ab und wir kamen in steiler werdendes Gelände. Wir stiegen bis unterhalb der Roßbergalpe (2100m) auf. Dort machten wir eine Teepause (in der so mancher auch sein Vesperbrot verputzte) und genossen die Aussicht auf den Gipfel, den wir bereits gut im Blick hatten. Anschließend folgten steilere Hänge, bei denen wir teilweise auch von der vorhandenen Aufstiegsspur abwichen. Das Spuren im lockeren Schnee stellte sich als anstrengend heraus und so folgten wir im oberen Teil der angelegten Spur, was zwar einen kleinen Umweg auf dem Weg zum Gipfel bedeutete aber kein Problem für uns war.

Am gut besuchten (vermeintlichen) Gipfel angekommen, stellte sich heraus, dass dieser noch nicht unser eigentliches Ziel war. Wir gingen weiter und fanden nach ca. 200 weiteren Metern den eigentlichen und unbesuchten (!) Gipfel des Vergaldner Schneebergs vor (2588m). Von hier aus eröffnete sich uns dann auch die bessere Abfahrtsvariante nordseitig ins Tal. Dies feierten wir gebührend mit einem Gipfeltee.
Nach kurzer Stärkung, machten wir uns bereit für die Abfahrt. Der Schnee forderte unser skifahrerisches Können, denn die Schneeverhältnisse wechselten sehr kleinräumig von Pulver bis hin zu leichtem Bruchharsch. Trotzdem kamen wir alle unversehrt gegen 14.15 Uhr an der Hütte im Tal an, wo wir die Tour mit kalten und warmen Getränken ausklingen ließen. Glücklich über einen gelungenen Skitourentag mit etwa 1150 Hm und ca. 15 km Wegstrecke traten wir gegen 16.00 Uhr die Heimreise an.

Herzlichen Dank an Theo für die Organisation und Führung der Tour sowie auch an Simone für ihre Unterstützung!

Bericht: Verena Riek, Andreas Knupfer
Bilder: Andreas Knupfer

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Schneeschuhtour auf den Schnurschrofen

Der Schnurschrofen, 1900 Meter hoch, eine  flache Graterhebung an den nördlichen Ausläufern des Gaishorns, war das Ziel einer geführten Schneeschuhtour, die Wanderführer Siggi Wehrle zusätzlich zum bestehenden Programm angeboten hatte. Gegen 9.30 Uhr war Start am Parkplatz West bei Tannheim. Bei Temperaturen knapp unter Null und leicht bedecktem Himmel konnten schon beim Parkplatz die Schneeschuhe angelegt werden. Meist durch schütteren Bergwald gelangte man nach ca. 90 min. entlang des Alpweges hinauf zur Alpe Älpele, die wunderschön im Almboden unterhalb von Rohnenspitze und Zirleseck liegt.
Nach kurzer Trinkpause führte die Aufstiegsspur direkt zu den Steilhängen am Gaishorn bis zu einem scharfen Abzweig fast in Gegenrichtung. Auf relativ flachem Gelände ging es dann hinauf zum höchsten Punkt. Die Aussicht auf das alles überagende Gaishorn, auf Zirleseck und Rohnenspitze sowie der Blick hinüber zu den Felsgipfeln der Tannheimer war einfach grandios, zumal sich sogar die Sonne etwas vortraute.
Nach Gipfelrast und mehreren obligatorischen Gipfelfotos machte man sich an den Abstieg. Da eine Rundtour immer interessanter ist und die Lawinenlage es zuließ, nahm man den Abstieg über das einsame Rossbachtal vor. Zuerst in moderatem Gelände später über eine Steilstufe gelangte man in den stillen, sehr einsamen Talboden der unteren Rossalpe. Nach nochmaliger Pause führte dann ein Almweg hinaus nach Tannheim. Nur ein Windwurf bereitete zum Schluss noch etwas Schwierigkeiten. Auf dem Winterwanderweg im Tal war man schließlich nach 20 Minuten wieder beim Ausgangspunkt.
Mit einer Schlusseinkehr im Gasthaus Post in Schattwald rundete man die  schöne Tour ab.

Bericht: Siggi Wehrle
Bilder: Peter Kögel

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Skitourengrundkurs im Obernbergtal

Nachdem wir an einem sehr interessanten Theorieabend von Michael viel Wissenswertes zum Thema „Skitouren gehen“ gehört und mit sehr umfangreichem Infomaterial versorgt wurden, trafen wir uns am Freitag um 6.45 Uhr am Parkplatz in Illertissen. Die 3 ½ stündige Fahrt verlief problemlos und so kamen wir pünktlich um 9.00 Uhr im Jugend- und Seminarhaus in Obernberg an. Nach Begrüßung der DAV Freunde der Sektion Dortmund um Bernd Rescheleit wurde die Tagestour festgelegt.  Die generell schlechte Schneelage schränkten unsere möglichen Tourenziele ein und so entschieden wir uns für die Allerleigrubenspitze.

Vom Parkplatz am Talschluss ging es gleich durch ein steiles Waldstück, was aufgrund des wenigen Schnees nicht einfach war und wir teilweise die Skier tragen mussten. Dafür wurden wir nach einem kurzen Gipfelanstieg mit einem tollen Blick belohnt. Die Abfahrt ging, nach kurzer Rast, in Richtung  Obernberger See. Leider verletze sich eine Teilnehmerin beim Sturz und musste mit einem Kreuzbandriss von der Bergrettung geborgen werden.

Am Abend war wieder Theorie angesagt und wir planten gemeinsam mit Hilfe des Lawinenlageberichtes, der DAV Karte und der Snowcard die Tour für den nächsten Tag. Ziel war das Muttenjoch (2398 m) bzw. die Muttenspitze (2663 m) Bei nicht ganz so schönen Wetter wie am Vortag ging es zur Kastnerberg Alm und dann weiter über freies, nicht zu steiles Gelände auf das Muttenjoch. Ein Teil der Gruppe ging noch auf die Muttenspitze. Während der herrlichen Abfahrt wurde ein Zwischenstopp für eine sehr interessante Übung zur Lawinenverschütteten Suche eingelegt.

Nach einem guten Abendessen gings wieder an die Tourenplanung. Wir entschieden uns für das Nösslachjoch (2231 m). Da unsere Dortmunder Freunde eine sehr weite Rückreise vor sich hatten planten wir einen Aufstieg bis max. 11.00 Uhr. Vom Parkplatz ging es wieder zuerst durch ein eher schneearmes Waldstück zur Nösslachhütte und weiter bis zur Baumgrenze. Hier bekamen wir noch eine Einweisung in das Feststellen der Hangneigung mittels Skistöcke und Snowcard. Zurück auf der Nösslachhütte gabs eine Feedback-Runde und eine kleine Stärkung bevor es wieder Richtung Ulm ging.

Es waren drei sehr schöne und vor allem sehr informative Tourentage. Vielen Dank an Michael und Bernd , die uns viele wissenswerte und notwendige Basics zum Thema Skitourenplanung vermittelt und das Wochenende perfekt organisiert haben.  

Bericht: Peter Steger
Bilder: Wolfgang Seitz, Peter Steger, Michael Scharpf

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Skitour auf dem Gamsfuß

 

Wie mit unserem Tourenführer Hartmut vereinbart, trafen wir uns am Sonntag, den 19.01.2020 um 6:30 Uhr am Parkplatz beim Donaubad in Neu-Ulm zur Abfahrt nach Baad (Kleinwalsertal). Alle waren hochmotiviert und zur Abfahrt bereit, leider fehlte ein Teilnehmer, der es auch nicht für nötig hielt, im Vorfeld abzusagen. Um 6:45 Uhr fuhren wir dann los, um den Rest der Gruppe in Vöhringen zu treffen und von dort gemeinsam weiter nach Baad zu fahren.
Wir kamen ohne weitere Verzögerungen in Baad an, und der Anblick des tief verschneiten Parkplatzes ließ die Vorfreude auf die Tour minütlich steigen.

Nachdem alle ihre Sachen gepackt hatten und wir den obligatorischen LVS-Check durchgeführt hatten, gingen wir zu unserem ersten „Zwischenziel“ Bärgunthütte los. Wir kamen gut voran und erreichten die Hütte nach Plan. Außer der kleinen Stärkung bekamen wir dort zusätzlich noch hilfreiche Tipps für unsere spätere Abfahrt und im Umgang mit den Winterwanderern von der Hüttenwirtin.
Sie meinte, wir sollten doch unsere Aufstiegspur auch als Abfahrtsroute verwenden, dies wäre Material schonender, da sie den Wanderweg aus rechtlichen Gründen für die Winterwanderer räumen und aussplitten muss. Außerdem erwähnte sie noch, dass sich in letzter Zeit die Konflikte zwischen Wanderern und Tourengängen häufen und zum allem Übel erzählte sie uns noch über Beinverletzungen bei Wanderern, welche durch Skikanten verursacht wurden.
Nach der Hütte war es eine Stunden Gehzeit, bis wir eine längere Rast einlegten, bei der wir mit ein paar Sonnenstrahlen und einem tollen Ausblick auf den Widderstein belohnt wurden.

Nachdem sich alle etwas erholt hatten, brachen wir auf, um unser letztes Etappenziel den Gamsfuß zu erklimmen. Auf den letzten Metern kamen uns schon die ersten Skifahrer entgegen. Alle in der Gruppe hofften, dass die Skifahrer uns noch ein paar unverspurte Hänge übrig gelassen hatten.

Am Gamsfuß angekommen versteckte sich die Sonne leider wieder hinter den Wolken, im Gegenzug wurden wir dafür mit einem kühlen Wind begrüßt, der uns schnell die eine oder andere wärmende Schicht drüber ziehen ließ. Nach kurzem Verweilen und einem Gruppenfoto fuhren wir wieder ab und genossen den tollen Neuschnee. Eine Schrecksekunde gab es bei der Abfahrt, als ein Teilnehmer nach einem Sturz einen Ski vermisste, aber zum Glück tauchte dieser nach wenigen Minuten wieder auf. Die restliche Abfahrt gab es noch ein paar harmlose Stürze.

Als alle wieder wohlbehalten am Parkplatz in Baad angekommen werden, beschlossen wir, die Tour bei einem Kaffee in Blaichach Revue passieren zu lassen. Anschließend traten wir die Heimreise nach Vöhringen/Ulm an.

Es war eine sehr tolle Einstiegstour.

Bericht: Markus Kurz

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Familienskitour zum Riedberger Horn

Wir machen eine Skitour! Wir, das sind 4 hoch motivierte Kinder zwischen 9-12 Jahren und 3 gespannte Eltern was der Tag so bringen wird.

Nach der Ankunft in Grasgehren satteln wir unsere Hühner und machen uns zunächst an die Vorbereitungen. Felle kleben, Tourenadapter montieren, LVS testen, Klamotten an und doch wieder ausziehen.

Endlich geht es los. Wir starten vom Skigebiet zunächst über sanfte Hügel in Richtung Riedbergerhorn. Die Sonne scheint ein wenig und es gar nicht so kalt. Wir können unsere ersten eigenen Aufstiegsspuren in den fluffigen Neuschnee legen. Vor dem ersten Aufschwung machen wir eine Trink- und Ausziehpause. Weiter geht es unter frisch verschneiten Tannen hindurch. Ab und zu entladen sich schneebedecke Äste unter Stockeinsatz auf Kinder und Eltern. Nach dieser Steigung genehmigen wir uns eine ausgiebige Pause in der Sonne. Es werden Schaufeln ausgepackt und Löcher in den Schnee gegraben. Weiter geht es auf einem flachen Rücken. Wir kommen alle gut gelaunt voran und die jüngsten schmeißen den Turbo an und gehen schon einmal Richtung Gipfelkreuz vor, so als ob wir noch gar nicht lange unterwegs wären.
Mit vereinten Kräfte erreichen wir alle überglücklich nach ungefähr 3 Stunden unseren ersten gemeinsamen Wintergipfel :-).

Jetzt erst einmal eine Pause mit toller Aussicht um unsere Batterien wieder aufzuladen. Katharina und Manuela haben für uns eine Überraschung parat. Es gibt frische Pfannkuchen mit Marmelade vom Kocher und leckeren Kuchen von Jürgen.

Pünktlich zur Abfahrt zieht Nebel auf, und es wird kalt. Wir packen unsere Sieben Sachen zusammen und machen uns an die Abfahrt durch feinsten Pulverschnee. Wir Eltern sind erstaunt wie sicher unsere Kinder den Tiefschnee bewältigen, wenn man bedenkt, dass es für einige die erste Tiefschneeabfahrt ist.

Unten angekommen lassen wir unsere Tour bei Pommes und Kaiserschmarren ausklingen. Es war ein wirklich toller Tag.

Bericht: Jörg Schöpperle
Bilder: Jürgen Wieland, Jörg Schöpperle

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Winterwanderung zur Kappeler Alp

Endlich Schnee!!! Also die Ausrüstung für eine Schneeschuhtour gepackt und mit 20 Senioren*innen von Laupheim ab nach Kappel im Allgäu. Dort stellte sich heraus, dass die publizierten Schneehöhen kräftig nach oben manipuliert waren, und die Landschaft nur in eine dünne Schneeschicht gehüllt war. So blieben die Schneeschuhe den ganzen Tag am Rucksack, was aber dem Genuss keinen Abbruch tat, denn die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel, die Aussichten waren prächtig und die Gipfel der Ammergauer Berge glänzten im weißen Winterkleid.
Am Ortsrand von Pfronten-Kappel wurden die Fahrzeuge geparkt, dann wanderte die Gruppe vorbei am Hochseilgarten zum Kappeler Höhenweg, der zunächst in Richtung Röfleuten und dann auf dem Heuwiesenpfad bergauf führte. Immer wieder musste dabei ein kurzer Stopp eingelegt werden, um den grandiosen Blick über Pfronten zu Säuling, Hochplatte und Geiselstein zu genießen. Nach 1 ½ Stunden war mit dem Röfleuter Berg (1145 m) das erste Tagesziel erreicht. Hier bot sich an der Röfleuter Alm der ideale Pausenplatz mit Frühlingstemperaturen und Blick ins Vilstal, auf den Schartschrofen und zum Tannheimertal. Als zusätzliche Attraktion konnte man mehr als ein Dutzend Heißluftballone beobachten.
Durch den Wald (endlich 10 cm Schnee) und am Ende auf der Rodelbahn ging es mit frischer Kraft hinauf zur Kappler Alm (1350 m), wo die Wanderer nochmals ein beeindruckendes Panorama vom Tegelberg und den Ammergauer Alpen über Wetterstein mit der Zugspitze bis zum Hohen Ifen bewundern durften. Bei Getränken und Suppe genossen die Wanderer in der warmen Sonne diesen herrlichen Platz, bis der Wanderführer nach 45 min wieder das Zeichen zum Aufbruch gab.
Auf dem Wiesenweg wurde der Abstieg nach Kappel angetreten. Zuerst im Schnee, dann auf sumpfigen Pfaden mit gelegentlichen Eisplatten ging es steil abwärts, wobei das Einhalten des Gleichgewichtes nicht ganz einfach war. Zum Glück gingen die Ausrutscher glimpflich ab, und außer ein paar schmutzigen Hosen waren keine Schäden zu beklagen.
Zum Abschluss des schönen Tages gab es die obligatorische Einkehr zu Kaffee und Kuchen in der „Schnakenhöhe“ in Maria Rain, wo man vor der Heimfahrt nochmals das Alpenpanorama in der Abendsonne bewundern konnte.

Bericht + Bilder: Konne

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Museum für Brot und Kunst

Wer den Bericht über die Wanderung am 09. Januar 2019 noch einmal nachliest, wird verstehen, warum man bei der Gestaltung des Wanderplans für 2020 im Januar einen Museumsbesuch eingeplant hat. Nur dieses Jahr ist alles anders: Die ersten Schneeglöckchen zeigen die weißen Spitzen, und bei herrlichem Frühlingswetter trafen wir uns vor dem Salzstadel, dem „Museum für Brot und Kunst“, in Ulm.

Nach einer neunmonatigen Umbauphase war das ehem. „Brotmuseum“ mit neugestalteter Dauerausstellung und neuem Namen im Juli 2019 wieder eröffnet worden. Mit dem Zusatz „Forum Welternährung“ ist die Neuausrichtung auf den augenblicklichen Diskurs um Produktion und Nahrung positioniert.
Die Renovierung des historischen und unter Denkmalschutz stehenden Salzstadels von 1595 nahm bereits im Eingangsbereich Rücksicht auf die charaktervollen Holzsäulen und Balkenkonstruktionen. Die Kassentheke ist dezent in den Hintergrund gerückt, und es bietet sich in dieser Säulenhalle Raum für Sonderausstellungen wie jene, welche z.Zt. dort zu besichtigen ist: Steve McCurry – LebensMittel. 35 großformatige Fotografien zeigen die Menschen auf der ganzen Welt bei der Zubereitung und dem Verkauf von Nahrungsmitteln. Aber auch Not, Entbehrung und Freude am Genuss ist zu sehen.

Eine kurzweilige Führung durch zwei Obergeschosse brachte uns Anbau und Lagerung von Getreide sowie die Herstellung von Brot in unterschiedlichen Kulturen und Jahrhunderten näher. Daneben waren Gemälde aus verschiedenen Epochen zu sehen, deren Künstler sich mit dem Grundbedürfnis des Menschen, dem Essen, beschäftigten.
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine dokumentarische Videodebatte zum Thema Welternährung im Dachgeschoß. In einer Fülle von Informationen zu diesem vielschichtigen Thema wird der Besucher zum Nachdenken angeregt. Fertige Lösungen können ihm nicht gegeben werden.

Es fiel nicht leicht, sich aus dem Haus zu verabschieden, denn es gibt noch vieles zu entdecken. Der anschließende gemeinsame Gaststättenbesuch führte dann dem Motto des Tages entsprechend in die „Brezel“.

Bericht: Ingrid Scheib
Bilder:   Peter Kolb, Manfred Strauß

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