Breitachklamm im Winter

Vor einem Monat war die geplante Winterwanderung durch die Breitachklamm wegen zu hoher Temperaturen und kräftigem Regen abgesagt worden, jetzt wurde sie am bisher kältesten Tag des Winters nachgeholt.
Bei einer Temperatur von  – 18°C machten sich 13 dick vermummte Wanderer vom großen Parkplatz bei Tiefenbach auf den Weg. Die Kälte war bald vergessen, denn die Laupheimer Senioren betraten in der Klamm eine aus Eis geformte Märchenwelt, die alle staunen ließ. Riesige Eiszapfen und gefrorene Wasserfälle glitzerten in der Sonne und manchmal schlängelte sich der gut geräumte Weg hinter dicken Eisvorhängen durch die Schlucht. Da nicht allzu viele Besucher unterwegs waren, konnte man sich Zeit lassen und diese Eiswelt in Ruhe bewundern und fotografieren.
Nach einer Stunde war die obere Kasse erreicht, von wo es nur wenige Minuten bis zum Zwingsteg waren. Hier bot sich ein imposanter Tiefblick in die Klamm und auf den dort unten zurückgelegten Weg. Auf dem an die Felswand befestigten „Weg“ ging es danach weiter aufwärts, bis die engsten Stellen vorüber waren, dann überquerte man auf einer Gitterbrücke die Breitach, bewältigte eine senkrechte Felspassage auf Metalltreppen und folgte dann durch tief verschneiten Winterwald dem Wasser in Richtung Riezlern.
Auf einem Trampelpfad wanderte die Gruppe später hinauf zu Müller’s Alpe, wo sich ein schöner Platz für die Mittagspause fand. Leider verschwand bald darauf die Sonne im Nebel, so dass es deutlich kälter wurde und man sich deshalb gerne wieder auf den Weg machte.
Nach kurzem Aufstieg durfte man von der Alpe „Hinter der Enge“ nochmals einen Blick ins Kleinwalsertal genießen, dann führte der Sesselweg abwärts zur Alpe Dornach. Hier konnten sich die Wanderer bei Kaffee und Kuchen richtig aufwärmen, bevor das letzte Stück der Wanderung zurück zum Parkplatz bewältigt wurde.
Bei der Heimfahrt waren sich alle einig, dass dieser Tag trotz der grimmigen Kälte ein echter Genuss gewesen war.

Bericht: Konne
Bilder: WoMo, Konne

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Von Schattwald auf den Schönkahler

Ursprünglich war die SST für Sonntag, 25. Februar 2018 vorgesehen, sie wurde aber dann witterungsbedingt auf Samstag vorverlegt. Diese Entscheidung erwies sich als richtig, denn im Gegensatz zum Sonntag gab es zwar eisige Temperaturen, aber der unangenehme, kalte Wind hatte noch nicht voll eingesetzt.

Um 11 Uhr kamenwir 10 Teilnehmer einschließlich Tourenleiter Michael Brugger am Parkplatz in Schattwald an. Die ersten 10 Minuten mussten wir zu Fuß gehen, dann konnten wir die Schneeschuhe anschnallen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es weiter durch einen Wald, wo kurze Zeit später eine kleine Pause eingelegt wurde. Es folgte ein Anstieg von 1 1/2 Stunden auf den breiten Rücken des Pirschling, dem wir bis zum Gipfel folgten. Dabei waren wir sehr unterschiedlichen Witterungsbedingungen in schnellem Wechsel ausgesetzt. Mal war es dichter Nebel, dann beißender Wind und wenig später lichtete sich der Nebel und wir hatten beste Fernsicht.
Um 13:30 erreichten wir den Gipfel des Schönkahlker (1680 m) bei guten Wetter- verhältnissen aber kaltem Wind bei einigermaßen erträglicher Kälte. Nach kurzem Aufenthalt am Gipfelkreuz entschlossen wir uns, wenige Minuten unterhalb ein durch eine Baumgruppe geschütztes Plätzchen aufzusuchen, wo wir eine halbstündige Mittagspause einlegten.
Gestärkt durch Speis und Trank machten wir uns auf zum gemütlichen Abstieg und genossen dabei immer wieder die fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge.Im Tal ließen wir den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen und traten zufrieden oder gar happy die Fahrt zurück nach Laupheim an.

Bericht: Walter Späth
Bilder: Walter Späth, Michael Brugger

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Skitour auf den Toblermannskopf

Am Samstag, 24.02.2018 trafen sich sieben winterliebende Gleichgesinnte an der ABA Illertissen, um gemeinsam in den Bregenzer Wald bis kurz hinter Schoppernau zu fahren. Wie die Wetterprognose bereits erwarten ließ, ging es gerade auf den letzten Kilometern nur noch im Schritttempo, denn heute war der schönere und vor allem mildere Tag des Wochenendes vorhergesagt, so dass es natürlich auch die Alpinskifahrer in Scharen auf die Pisten zog.
Nach 2,5 Stunden Fahrzeit bogen wir kurz nach einem Tunnel in den Parkplatz ein: Nei in die Schuh‘, LVS-Check durchgeführt, ein paar Lagen Funktionskleidung angelegt – am Parkplatz ist es noch recht schattig und zugig – und dann 100 m im Gänsemarsch an der Straße entlang bis zum E-Werk. Hier treffen wir auf die allseits so begehrten wärmenden Sonnenstrahlen und schon geht’s los.

Die Tour zum Toblermannskopf folgt einem Forstweg, der direkt hinter dem Kraftwerk beginnt und eine steile Waldstufe überwindet. Schon bevor wir offenes Gelände erreichen, können wir 1-2 Lagen ablegen. Die Sonne strahlt mit dem Blau des Himmels um die Wette und auch der Wind hat sich gelegt. Heißt also: perfektes Skitourenwetter. Wir folgen dem Weg bis zum vielsagenden Schild „RespekTiere deine Grenzen – Skitourengeher hier aufsteigen“ auf ca. 1155 m, um dann nach rechts den Hang nach Westen aufzusteigen. An der wunderschön gelegenen Gräsalpe (1281 m) gönnen wir uns eine erste Pause und ganz kurz kommt hier der Gedanke an Klappliegestühle auf …
Danach reiht sich ein schöner Hang an den nächsten. Kupierte Almwiesen und wunderbare Waldschneisen lassen das Skifahrerherz höher schlagen. Nachdem Theo bei einigen kleinen Zwischenstopps unsere Kenntnisse über das Medium Schnee aufgefrischt bzw. erweitert hat, erreichen wir schließlich die kugelrunde Kuppe der Hochalpe (1911 m), die gleichzeitig Vorgipfel des Toblermannskopf ist. Da ich mich heute ziemlich plagen muss, gebe ich meinem Wunsch nach und mache es mir nach wenigen Schritten auf einem sonnenbeschienen Rücken bequem. Der Rest der Gruppe besteigt über den immer ausgeprägteren Grat den eigentlichen Gipfel des Toblermannskopf (2010 m). Nach einer guten Stunde sind wir wieder vereint sind und genießen jetzt noch ein Weilchen die strahlende Sonne und das herrliche Gipfelpanorama.
Die anschließende Abfahrt ist im oberen Teil mit lockerem Pulver top. Für den mittleren Abschnitt ist es aber fast a bissl spät, denn in den schattigen Bereichen ist es bereits ziemlich hart und ruppig. Im unteren Drittel bis zum Forstweg hat es dagegen eher Frühjahrsverhältnisse: es ist leicht aufgefirnt und traumhaft zu fahren.

Beim Tourenabschluss im „Gämsle“ in Schoppernau lautet das allgemeine Fazit: Es war ein schöner Tag!

Was mir grad noch einfällt: Wir haben gar keine Feedbackrunde gemacht. Daher: Vielen Dank an Theo, dass er die Tour spontan übernommen  und dass er so souverän die Rolle des „Bespaßers“ gespielt hat (Zitat Theo himself)!

Bericht: Birgit Richter
Bilder: Lisa Riegel, Susanna Milde

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Schneeschuhwanderung um Maselheim

Aufgrund der zauberhaften Winterlandschaft mit bis zu 25 cm Neuschnee und Winterwaldimpressionen schlug Tourenleiter Siggi Wehrle vor, die Tour doch in der näheren Umgebung durchzuführen. Fast alle waren damit einverstanden, also startete man bei Siggis Gärtnerei in Maselheim. Von hier führte die Wanderung zuerst hinauf zum Hochbehälter der Wasserversorgung Maselheim auf 600 Meter Meereshöhe. Einen tollen Fernblick hätte man von hier oben, wenn das triste Grau des Hochnebels nicht gewesen wäre. In Riesenwellen ging es nun am Waldrand entlang bis zum Flurstück Hestrich. In einem Tälchen mit Bach konnten unterwegs die Bauwerke einer Biberfamilie besichtigt werden. Schräg über tiefverschneite Wiesen stapften wir weiter zum nächsten Waldrand, von wo es steil bergauf ging zur Rossghauhütte. Ein paar Waldarbeiter ließen uns zu einer kurzen Pause in die überhitzte Hütte eintreten.
Nächster Höhepunkt war nach der Wanderung durch den Winterwald auf knapp 600 m Höhe der Scheitelpunkt der Öchsle-Museumsbahn östlich von Wennedach. Vorbei an der früheren Mülldeponie gelangten wir von dort in den ziemlich verwilderten Park vom Schloss Sommershausen, das sich wie ein Dornröschenschloss zwischen den verschneiten Bäumen zeigte.
Entlang des Rotbächleins erreichten wir vorbei an Wennedach die Maselheimer Säge. Ein kurzes Stück auf dem Öchsleradweg brachte uns dann zur Hakenbrücke, wo wir die Dürnach überquerten. Durch alte Obstgärten und wieder über tiefverschneite Wiesen kamen wir gegen 13.30 Uhr zurück zum Ausgangspunkt.
Nach fast 14 km Winterwanderung in 4 Stunden waren alle Teilnehmer froh an der Schlusseinkehr im Treff 3000 bei Kaffee und Kuchen. Leider begleitete uns das Nebelgrau während der ganzen Tour.

Bericht: Siggi Wehrle
Bilder: Konne

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Skitour zum Toreck

Michael hatte uns die Woche über schon darüber informiert, dass die Grünsteinumfahrung aufgrund angekündigter Wetter- und kritischer Lawinenlage nur sehr schwierig machbar sein wird. Trotzdem verabredete sich eine motivierte Truppe von Tourenfreunden am P+R in Illertissen, und alle waren gespannt, welche Überraschungstour Michael aufgrund der aktuellen Wetterlage wohl vorschlagen würde. Schnell hatte sich die Gruppe auf das Toreck geeinigt. Mit drei  Autos machte man sich also auf den Weg ins Kleinwalsertal nach Riezlern.

Am Treffpunkt am Mahdtalhaus gesellten sich mit großem Hallo Bergfreunde aus Dortmund und dem Spessart zu der Gruppe. Nach erfolgtem Ausrüstungscheck machten sich alle auf den Weg zum Toreck. Die dichte Bewölkung und der Hochnebel hatten keinerlei Einfluss auf die gut gelaunte Truppe. Jeder freute sich auf einen gemeinsamen Aufstieg mit Skitourenfreunden, und alle hatten sich viel zu Erzählen. Die harschigen und eisigen Schlüsselstellen im Wald und eine Reihe von Spitzkehren wurden gemeinsam gut bewältigt, und so fanden bald alle unter Anleitung von Michael einen angenehmen Rhythmus auf dem Weg in Richtung Gipfel. Das Lichtspiel der unterschiedlichen Nebel- und Wolkenspiele hatte so seinen eigenen Reiz. Skitour bei blauem Himmel kann ja jeder.
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Pünktlich zur Mittagszeit erreichten alle den in dichten Nebel gehüllten Gipfel. Nach dem obligatorischen Gipfelgruppenfoto, leider diesmal im Nebel, machten sich alle an die Abfahrt. Das diffuse Licht und der zeitweise dichte Nebel forderte von Allen kontrolliertes und konzentriertes Skifahren mit respektvollem Abstand zu den Felsabstürzen und den heuer mächtigen Schneewechten an den Oberen Gottesackerwänden. Es fanden jedoch alle eine freie Spur durch gesetzten Pulverschnee. Und so kamen wir doch noch in der oberen Hälfte in den einen und anderen Abfahrtsgenuss. Das untere Drittel der Abfahrt durch die Waldschneisen gestaltete sich dann für alle in eine eindeutige Arbeit auf unangenehmem, hartem und ausgefahrenem Harsch.
Im Tal angekommen ließen wir den Tag gemeinsam im Mahdtalhaus bei netten Gesprächen und dem Gefühl, einen gelungen Tag in der Natur verbracht zu haben, ausklingen. Jedenfalls steht die Grünsteinumfahrung nächstes Jahr wieder im Programm.

Bericht: Rainer Tischendorf
Bilder: Rainer Tischendorf, Sandra Mauch, Michael Scharpf, Lisa Riegel

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Besichtigung Fa. Seeberger

Vorausschauende Planung vor mehr als einem Jahr hat uns in der kältesten Zeit dieses Winters in die Firma Seeberger in Ulm zur Betriebsbesichtigung geführt.
Pünktlich traf sich die Maximalgruppe von 20 Personen am Parkplatz und wurde dort von Frau Kreiser zur Führung durch den Betrieb erwartet. Nach einer kurzen Einführung in die Firmengeschichte versammelten wir uns in der Garderobe, um mittels Häubchen und weißen Mänteln den Hygienevorschriften zu entsprechen. Es hatte sich mir nicht erschlossen weshalb man auch Uhren und Schmuck ablegen musste. Aber als ich hörte, dass man bei der Hygiene auch an Verunreinigung der Lebensmittel mit Abrieb von Hautschuppen durch Schmuck gedacht hat, konnte ich den hohen Qualitätsstandard der Fa. Seeberger nachvollziehen. Die weitschauenden Planungen und Investitionen machte die Firma von der kleinen Kaffeerösterei in der Ulmer Innenstadt am Kornhausplatz zum führenden Lieferanten für Kaffee, Backzutaten und getrockneten Früchten, einschließlich Hülsenfrüchten.

Am meisten beeindruckt haben uns nicht nur das moderne, computergesteuerte Hochregallager, sondern die damit einhergehenden selbstfahrenden Stapler, welche die angeforderten Waren zu den unterschiedlichen Arbeitsplätzen liefern. Sie erkennen Hindernisse und können ihre Geschwindigkeit danach einrichten, ob ihre Fahrstraße frei ist.

Bei der anschließenden Tasse Kaffee im Shop und später beim Abendessen im „Söflinger Wirtshaus“ lieferte uns dieser Nachmittag noch viel Gesprächsstoff, da das Berufsleben bei den meisten von uns schon eine geraume Zeit zurückliegt und die technische Entwicklung rasant fortschreitet.

Ingrid Scheib

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Schneeschuhtour zum Dürrenberg


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Der Dürrenberg mit seiner höchsten Erhebung, dem Koflerjoch oder auch Jochberg mit 1861 Metern Höhe, war das Ziel der Schneeschuhtour am vergangenen Sonntag. Vom Parkplatz am Urisee gings zunächst ohne Schneeschuhe auf zum Teil vereisten Wegen hinauf zur Dürrenbergalpe, 1438 Meter hoch gelegen. Vor dem angekündigten Wetterwechsel hatte man noch einen tollen Blick auf die Berge der Umgebung, zu den nahen Ammergauer Alpen, den Lechtaler Alpen und den Tannheimer Bergen sowie auf den Talkessel von Reutte.
Durch meist bewaldetes Gebiet ging es nun auf genügend Altschnee mit den Schneeschuhen abwechselnd mal steil mal flacher in die Gipfelregion. Der eigentliche Dürrenberg wurde nicht bestiegen. Die Spur führte weiter am verwechteten Grat zum Schluss sehr steil zum Gipfel des Jochbergs, der pünktlich um 12.00 Uhr erreicht wurde. Ein kräftiger Schneeschauer und kalter Wind lud nicht ein zu einer langen Gipfelpause. Es hieß rasch wärmere Sachen anziehen, und nach einem Gipfellikör, den Walter spendierte, machte man sich rasch an den Abstieg. Weiter unten wurde im Wald an einer geschützten Stelle eine Rast zum Vespern eingelegt.
Kurz nach 13 Uhr waren wir wieder bei der Dürrebergalm und machten dort noch die Schlusseinkehr in der warmen Gaststube bei leckeren Tiroler Spezialitäten. Die Wirtin empfahl uns noch einen Abstiegsweg, auf dem noch ein großes Stück mit den Schneeschuhen gegangen werden konnte.
Alle zehn Teilnehmer waren glücklich und zufrieden ob der gelungenen und schönen Tour.

Bericht: Siggi Wehrle
Bild: Walter Späth

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Schneeschuhtour zur Riedholzer Kugel

Wieder einmal stand eine Schneeschuhwanderung der Laupheimer Senioren auf dem Programm und wie üblich war der Andrang ziemlich groß: 16 Personen machten sich auf die Fahrt ins Allgäu. Sie erlebten einen Tag zum Genießen: Strahlender Sonnenschein, etwas Nervenkitzel, genügend Schnee für die Schneeschuhe und eine fantastische Aussicht vom Gipfel.
Die Wanderung begann an der Argenbrücke bei Maierhöfen. Auf steilem Weg ging es über eisige Stufen vorsichtig hinunter zum Flussufer und hinein in den Eistobel. Am rauschenden Wasser entlang schlängelte sich der Pfad auf gut gesicherten Stegen vorbei an Wasserfällen und mit Eiszapfen bedeckten Felswänden durch die Schlucht. Immer wieder mussten umgestürzte Bäume überklettert werden und an vielen Stellen waren Weg und Holzstege mit Blankeis überzogen. Wohlbehalten erreichten alle am Eissteg das Ende des Tobels, von wo man nochmals einen kleinen Überblick auf einen Teil der zurückgelegten Strecke hatte.
Ein steiler Aufstieg brachte die Gruppe hinauf zu den Häusern von Hohenegg. Hier lag auf den Wiesen so viel Schnee, dass man endlich die Schneeschuhe anziehen konnte. Über freie Flächen und durch ein kurzes Waldstück erreichte man die Bergstation der Iberglifte und konnte zum ersten Mal die Aussicht über einen Teil des Westallgäu genießen.
Jetzt war es nicht mehr weit bis zum Gipfel der Riedholzer Kugel, mit 1068 m Höhe dem höchsten Punkt im Westallgäu. An der Gipfelhütte freuten sich die Wanderer bei einer ausgedehnten Pause in der warmen Sonne über die beeindruckende Aussicht auf Säntis, Altmann, Bregenzerwald und auf die Nagelfluhkette.
Der Abstieg führte die Gruppe durch den Wald hinuter nach Riedholz und dann auf der Straße zurück zum Parkplatz. Nachdem die Ausrüstung in den Fahrzeugen verstaut war, genoss man vor der Heimfahrt im Gasthof Argentobelbrücke Kaffee und Kuchen und freute sich gemeinsam über den schönen Tag und die bewältigte Tour.

Bericht + Bilder: Konne

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Schneeschuhwanderung zur Kreuzleshöhe

Mit dieser Schneeschuhwanderung in Kreuzthal gab unser Freund Siggi Wehrle seinen Einstand als Tourenführer der Seniorengruppe Laupheim. Leider honorierten Wetter und Schneelage seinen Einsatz an diesem Dienstag nicht und präsentierten sich mit wenig Schnee, dichter Bewölkung, Nebel und Nieselregen. So wurde die Wanderung bei fehlender Sicht zu einer Übungseinheit im Aus- und Anziehen der Schneeschuhe, was von den neun Teilnehmern mit Humor und manchem lockeren Spruch akzeptiert wurde.

Direkt nach dem Start in Eisenbach wurde mit der Eschach die Grenze zu Bayern überschritten, dann ging es von Kreuzthal aus auf schmalem Sträßchen kräftig aufwärts. Nach 30 min wurden das erste Mal die Schneeschuhe angelegt, um zum Kreuz auf dem Wirtsberg anzusteigen. Mal mit, mal ohne Schneeschuhe führte der Weiterweg durch den Wald vorbei an Schwedenschanze und Fürstenbrunnen zur kleinen Kapelle unter der Kreuzleshöhe. Hier bot sich die Gelegenheit zur Mittagspause, die angesichts der Witterung allerdings ziemlich kurz ausfiel. Auf dem teilweise verschneiten Fahrweg machte man sich bald wieder auf den Weiterweg, stieg schließlich auf steilem, sumpfigem Pfad hinab zur Kirche von Kreuzthal und erreichte nach drei Stunden Gehzeit wieder den Parkplatz, wo sich tatsächlich für einige Minuten die Sonne zeigte. Bei der Heimfahrt wurde in Diepolzhofen ein Zwischenstopp eingelegt, um wie üblich Kaffee und Kuchen zu genießen.

Vielen Dank an Siggi für Planung und Führung der Wanderung verbunden mit dem Wunsch auf bessere Wetterbedingungen für die kommenden Unternehmungen.

Bericht + Bilder: Konne

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Schneeschuhtour auf der Adelegg

14 Schneeschuhgängerinnen, 4 Schneeschuhgänger und ein  Hund waren pünktlich bei der Abfahrt um 8.00 Uhr beim Parkbad in Laupheim. Ziel war der Parkplatz am Gasthaus Batschen im hinteren Eschachtal. Obwohl sich bei der Anfahrt alles in Grün zeigte, lag hier noch genügend Schnee.
Ein Teil der Gruppe machte sich von hier aus direkt an den Aufstieg zum Schwarzen Grat. Die restlichen Teilnehmer  stiegen durchs Rotenbachtal in angenehmer Steigung hinauf zur Wenger Egg Alpe und weiter zum 1056 Meter hohen Raggenhorn. Bei einer 20-minütigen Gipfelrast bot sich hier ein toller Blick auf die Alpenkette von den Ammergauer Bergen bis zum Säntis.
Nach kurzem Abstieg zur Wenger Egg Alpe und Einkehr in der Alpe war die Gruppe, die am Schwarzen Grat war, auch wieder da. Auch sie waren begeistert von der tollen Aussicht vom Aussichtsturm. Gemeinsam ging es nun weiter auf dem Höhenweg Richtung Eschacher Weiher. An der Abzweigung zum Gasthaus Batschen trennten sich die Fahrer und stiegen ab zum Parkplatz, um die Autos zum Eschacher Weiher hochzubringen. Am Hohen Kapf (1121 m) bot sich nochmals ein schöner Blick in die nahe Allgäuer Bergwelt, dann erreichte die Gruppe „Schneiders Brotzeitstube“ in Freitags, einem Gehöft südlich des Eschacher Weihers. Bald waren auch unsere Fahrer wieder bei uns und gemeinsam genoss man hier die Schlusseinkehr bei Kaffee und Kuchen und leckerer Hochzeitssuppe.
Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurden nochmals die Schneeschuhschuhe angezogen. Nach kurzem Anstieg ging es nun hinunter zum Eschacher Weiher und in einem letzten Anstieg hinauf zum Parkplatz, von wo alle wohlbehalten die Heimreise antraten. Alle waren glücklich aber etwas müde nach dieser schönen Tour.

Bericht: Siggi Wehrle
Bilder: Marga Hess

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