Klettern bei der Sciorahütte im Bergell


Bei bestem Wetter fuhren wir zu fünft ins Bergell. Nach dem riesigen Bergsturz von 2017 war die Hütte bis 2025 geschlossen. Das Tal ist immer noch nicht begehbar. Die Hütte erreicht man inzwischen über einen neuangelegten, sehr schönen, aber auch deutlich längeren Weg als früher. Vier spektakuläre Hängebrücken muss man dabei überwinden. Oben angekommen befindet man sich dann in einer absolut faszinierenden Hochgebirgslandschaft. Spektakulärer geht es in den Alpen kaum. Direkt gegenüber befinden sich die riesigen Nordwände von Badile und Cengalo, dazwischen wilde zerklüftete Gletscher und hinter der Hütte als absoluter Blickfang das Dreigestirn der Scioragruppe.

Die Hütte selbst ist recht klein und von sehr netten Hüttenwirten geführt. Zu unserer Überraschung waren wir trotz den tollen Klettermöglichkeiten und gutem Wetter die ganzen drei Tage die einzigen Kletterer im Gebiet.

Am ersten Tag gewöhnten wir uns im Klettergarten hinter der Hütte an den Granit.

Am zweiten Tag kletterten wir den absolut tollen Klassiker Westkante auf den Torre Innominata.

Und am Abschlusstag ging es noch zu den hübschen Plaisirtouren „Ciao Liliu“ und „Risslein streck dich“ am Fort da Sciora.

Bericht: Götz Waidelich
Bilder: TeilnehmerInnen

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