Kesselrunde in den Ammergauern

Normalerweise wandern die Senioren am Dienstag, aber Uschi Götz, unsere Wanderführerin, verlegte aufgrund ungünstiger Wetterprognosen die Tour auf Donnerstag. Das stellte sich als Glücksfall heraus, denn es herrschte ideales Wanderwetter: trocken und nicht zu heiß.
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Wir parkten auf dem Kenzenparkplatz und fuhren im 10-Uhr-Bus hoch zur Kenzenhütte auf 1300 m Höhe. Von dort ging es auf schmalem, recht steilem Steig durch den Wald stetig aufwärts zum Bäckenalmsattel. Von hier folgten wir in langer Kehre dem immer steiler werdenden Pfad mit hohen Stufen. So erreichten wir den Rand des beindruckenden Kessels, der während der letzten Eiszeit von den schmelzenden Eismassen geschaffen worden war. Allerdings mussten wir feststellen, dass der Kessel derzeit völlig ohne Wasser ist.
Zwischen Latschenkiefern fanden wir ein schattiges Plätzchen, auf dem wir unsere Mittagspause einlegten. Dabei konnten wir sogar auf dem Grat gegenüber drei Hirsche beobachten.
Kurz danach verließen wir den Kesselrand und stiegen ein kurzes Stück ab. Wieder erblickten wir Felder von blauem Eisenhut, der teilweise noch blühte, und rosa Heidekraut. Auf felsigem Pfad mit kleinen Kraxeleien wanderten wir hinauf zum Scheinbergjoch mit schöner Aussicht auf die Ammergauer Berge, wo wir natürlich eine Genießerpause einlegten.
Ein steiler Schotterpfad brachte uns hinab zum Lösertaljoch, und dann ging es abwärts über Wiesen. Wir staunten über bizarre Felsformationen. Schließlich erreichten wir den Wirtschaftsweg, auf dem wir wieder die Kenzenhütte erreichten. Dort ließen wir uns auf der schönen Terrasse nieder und genossen die Leckereien, die uns die freundlichen Bedienungen servierten.

Mit dem 16-Uhr-Bus gelangten wir 12 Bergfreunde zurück zu den drei Autos und machten uns glücklich über den schönen Tag auf den Heimweg.

Bericht + Bilder: Thea Fetscher-Hildenbrand

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