Villser Kegel

Am Sonntagmorgen um 7 Uhr fuhren 9 Bergfreunde nach Vils um geführt von Peter auf den Vilser Kegel zu steigen, der an der Grenze zwischen dem Allgäuer Alpenvorland und den Tannheimer Bergen liegt. Geparkt wurde am südwestlichen Stadtrand von Vils, um später einen kürzeren Abstiegsweg zu haben.
Zuerst gingen wir oberhalb von Vils an Viehweiden vorbei bis zu einer Liftanlage und von dort zu einem schönen, schattigen, wenn auch recht steilen Bergwaldweg. Auf ca. 1400 m Höhe legten wir an der Hundsarschalpe eine Pause ein. Danach führte der Weg bald auf eine flachere Wiese und dann noch einmal steil ins 1600 m hohe Hundsarschjoch hinauf. Dort machten zwei Teilnehmerinnen eine längere Rast, bevor sie sich weiter hinauf wagten.
Der Steig auf den Gipfel leitet anfangs durch Latschen, später im freien Gelände aufwärts. Es wurde deutlich alpiner und erforderte an manchen Stellen Kraxelei. Aufgrund großer Trockenheit hatte das lose Geröll sehr wenig Verbindung mit dem Untergrund und verlangte größte Aufmerksamkeit.

Am Gipfel war die Sicht überwältigend. Unter uns lagen das Tannheimer Tal und das Lechtal, dazu die Ostallgäuer Seen, Füssen und Neuschwanstein vor den Ammergauer Bergen.
Nach der Mittagspause ging es vom Joch für den Rest des Wandertags bergab. Dabei sahen wir noch einmal die wilde Kalklandschaft des Vilser Kegels. Vor allem eine kühne Nadel mit kleinem Gipfelkreuz stach ins Auge.

Nach den absolvierten 940 Höhenmetern gönnten wir uns eine Einkehr in der Vilser Alm. Wir freuten uns auch darüber, dass die Wettervorhersage mit Regen nicht eingetroffen war und wir den ganzen Tag gutes Wetter hatten.

Bericht: Thea Fetscher-Hildenbrand
Bilder: Thea + Peter

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