Bei besten Wetterbedingungen fuhren wir zu viert sehr früh aufs Hahntennjoch. Der Plan war, die direkte Nordwand oder die Terrassenwanderung zu begehen, die beide zum Gipfel des Falschen Kogel führen. Der Zustieg über das Steinjöchle zu den nahen Einstiegen an die kühlen und mächtigeh Felsen der Nordwand war schnell erreicht. Da beide Touren für uns schon bekannt waren, beschlossen wir, die im gesamten anspruchsvollere Terrassenwanderung zu klettern.
Der raue, griffige Fels entschädigte uns für die sehr anspruchsvollen 5er-Stellen mit den spärlichen Absicherungen, die aber schließlich jeder perfekt meisterte. Nach 6 Seillängen ging es noch im unteren 2. Grad seilfrei zum Gipfel des Falschen Kogel.
Das Hahntennjoch war danach wieder schnell erreicht, und mit zufriedenen Gesichter gab es noch eine gemütliche Einkehr.
Bericht: Harald Schick
Bilder: Teilnehmer