Nach frühsommerlichen Tagen waren die Eisheiligen angekommen, und so machten sich die 14 Senioren/innen bei fast winterlichen Temperaturen auf die Fahrt nach Waldburg. Dort war das erste Ziel die Besteigung des Kohlenberges, einem kegelförmigen Hügel mitten im Ort. Hier konnten die Wanderer neben der majestätischen Waldburg auch den Blick auf die Ausläufer der Nagelfluhkette genießen, die im frischen Neuschnee glänzten.
Bei kaltem Wind aber strahlendem Sonnenschein führte die Wanderung meist auf Wirtschaftswegen vorbei an Einzelhöfen zunächst zum Naturschutzgebiet Blauensee und von dort weiter zum Heckerweiher und der Baurenmühle. Von dort ging es auf einem schmalen Sträßchen vorbei an der Flüglesmühle, bis sich am Waldrand ein einigermaßen windstilles, sonniges Plätzchen für die Mittagspause fand.
Mit neuer Energie konnte dann der erste Aufstieg des Tages in Angriff genommen werden. Er führte zunächst durch den Langrain hinauf zur St.-Rochus-Kapelle („Oisa-Käppele“) und dann weiter nach Schafmaier. Von dort konnte man nochmals die schneebedeckten Gipfel um den Hochgrat bewundern, bevor der Weg von Ried hinauf auf den Waldburger Rücken führte.
Vorbei am Bolzplatz wurde schließlich entlang der Schlierer Straße wieder der Ort Waldburg erreicht, wo der steilste Aufstieg des Tages wartete: der Weg hinauf zur Waldburg. Hier war die übliche Einkehr bei Kaffee und Kuchen eingeplant, wobei allerdings (trotz Anmeldung der Gruppe) der Kuchen nicht für alle reichte. Dafür war es in der Burgküche wenigstens gemütlich warm.
Beim Weg hinunter ins Dorf galt noch ein letzter Blick den verschneiten Berggipfeln, dann wurde nach einem schönen Tag die Heimfahrt angetreten.
Bericht + Bilder: Konne