Küchenschellenblüte bei Talheim

Da Wetter und Schneelage am vorgesehenen Termin ziemlich schlecht waren, hatte der Wanderführer kurz entschlossen Ziel und Termin geändert. Trotzdem fanden sich an dem frischen aber klaren Morgen beim Treffpunkt in Laupheim elf Teilnehmer ein.


Schon nach kurzer Fahrt war das Ziel, ein Wanderparkplatz zwischen Lauterach und Talheim, erreicht. Von dort führte ein kurzer steiler Abstieg hinunter zur Lauter. wo über einen Steg der Wanderweg auf der anderen Flussseite erreicht wurde. Im idyllischen Tal vorbei noch an einigen Felsen wurde schnell die Mündung der Lauter in die Donau erreicht. Nach 43 Flusskilometern durchs große Lautertal fließt hier die Lauter in die Donau.
Durch schütteren, noch laublosen Auwald wanderte die Gruppe ca. 1 km flussaufwärts der Donau entlang bis zu einer Abzweigung. Hier führte ein kleiner Tunnel unter der Bahntrasse hindurch zu den bewaldeten Hängen unterhalb von Talheim. Entlang eines wunderschönen Quellbaches führte der Weg hinauf durch den Wald bis zu den Magerwiesen mit dem Vorkommen von hunderten von Küchenschellen, die sich hier in ihrer schönsten Pracht zeigten. Hier wurde eine erste Pause wurde eingelegt um diesen Ort zu genießen.
Der Weiterweg führte dann durch die Ortschaft Talheim hinauf zum Hochberg, dem höchsten Punkt in der Umgebung mit einer Höhe von 671 Metern. Bänke und eine herrliche Aussicht luden hier zu einer längeren Rast ein. Die Alpen waren wegen der Schönwetterlage allerdings nicht zu erkennen.
Durch den bewaldeten Nordhang erfolgte der Abstieg hinter nach Lauterach, dann war über das asphaltierte Sträßchen bald wieder der Ausgangspunkt erreicht. In der Klostergaststätte Untermarchtal fand schließlich die Tour bei Kaffee und Kuchen ihren Ausklang.

Bericht: Siggi Wehrle
Bilder: Thea Fetscher-Hildenbrand

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