Nach tagelangem recht unwirtlichem Wetter mit Schneeregen zeigte sich der Dienstag ziemlich freundlich, und Peter Kögel führte die erste Schneeschuhtour im neuen Jahr mit 14 Senioren.
Auf dem spiegelglatten Parkplatz beim Weiler Gschwend mühten wir uns in die noch ungewohnten Schneeschuhe, und es ging hoch, immer wieder durch Wald, bei zunächst noch mäßigem Schnee, was sich aber bald te. Der Große Alpsee unter uns lag noch im Nebel.
Nach einem auf dem Grund vereisten Bach erschien uns der imposante Gschwender Wasserfall, mit teilweise braunem Eis durchsetzt. An der Alpe Kessel mit langer Bank wurde eine längere Trinkpause eingelegt, bevor uns ein längerer, anstrengender Aufstieg zum Naturfreundehaus erwartete. 600 Höhenmeter müssen halt auch „erarbeitet“ werden. Der Schnee war nun ziemlich hoch und schwer, und alle strahlten glücklich, als wir das idyllische Gebäude 1442 m hoch in bewaldeter Umgebung erblickten. Es war Mittagszeit und bald genossen wir in der gemütlichen Stube etwas Herzhaftes oder Kaffee und Kuchen.
Die Sonne leuchtete zum Fenster herein und zog uns wieder hinaus zur umwerfenden Aussicht hinunter auf den Großen Alpsee. Zum Gschwender Horn war es dann nicht mehr weit, weniger als eine halbe Stunde. Auch dort am Gipfelkreuz ein phantastisches Panorama mit dem See.
Der Abstieg im verharschten Schnee war stellenweise ziemlich steil, und man musste sehr aufpassen, wohin man trat.
Bestens gelaunt und hochgestimmt angesichts dieses schönen Erlebnisses traten wir die Heimreise an.
Bericht: Thea Fetscher-Hildenbrand
Bilder: Teilnehmer