Bei Kaiserwetter noch im späten September fuhren 13 Bergbegeisterte zum Weiler Rohrmoos in der Nähe von Oberstdorf. Beinahe wäre die Tour ausgefallen wegen Erkrankung von Peter, aber glücklicherweise sprang Uschi ein und führte die Gruppe durch die wunderschöne Landschaft auf den Piesenkopf.
Schon das Mautsträßchen bei der Anfahrt stimmte uns in die stille Naturidylle des malerischen Rohrmoostals ein. Der Parkplatz in Rohrmoos liegt neben der sehenswerten ältesten Holzkapelle Süddeutschlands und einem Gasthof.
Vom Start weg führt ein steiler Weg hinauf zum Waldrand und durch ein ebenfalls stark ansteigendes Waldstück. Es war schon ziemlich heiß, und wir waren froh über die Schattenabschnitte. Bald passierten wir die Toniskopfalpe, wo der Almweg bald in ein geteertes Sträßchen übergeht. Serpentinen führten uns aufwärts bis zu einem Pfad, der in das herrliche Zwiebelmoos leitet. Durch dieses Biotop geht man auf Metallplanken, so dass man trockenen Fußes die herbstliche rote Grasfärbung und die besondere Mooratmoshäre genießen konnte.
Im Anschluss quert der Weg unterhalb des Piesenkopfes die Alpweiden der Papstalpe. Aufwärts zur Nordostflanke des Kopfes wird der Weg immer aussichtsreicher. Nun wurde es noch richtig knackig ansteigend in tiefen Furchen und Rinnen, und schwitzend erreichten wir den Gipfel. Das phantastische Panorama erstreckt sich hier von der Nagelfluhkette bis zu den Oberstdorfer Bergen. Hier vesperten wir zu Mittag.
Der Abstieg verlief auf zunächst sehr steilem Pfad , der uns zu einer schön gelegenen Kapelle und zur Piesenalpe brachte. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den noch eineinhalbstündigen Weg zurück nach Rohrmoos durch viel schönen Wald, leider auf einer Teerstraße.
Pünktlich um 16 Uhr, so wie von Peter vorbestellt, kehrten wir in Obermaiselstein zu Kaffee und Kuchen ein.
Bericht + Bilder: Thea Fetscher-Hildenbrand