Bleicherhorn und Höllritzereck

Bleicherhorn und Höllritzereck bilden zusammen ein bekanntes Zwillingsgipfel-Duo. Sie waren unter der Führung von Rita Hagel das Ziel von 15 Bergfreunden der Laupheimer DAV-Senioren


Ausgestiegen wurde an der Gunzesrieder Säge. Da die Zufahrtstraße zu Buhl’s Alpe, an der wir normalerweise parken, gesperrt war, mussten bis in das Ostertal 20 Minuten länger auf der Teerstraße gegangen werden. Bergauf durch und entlang des Waldes, dann an der Grafenälple-Hütte vorbei, erreichten wir über ein Weidegebiet die Höllritzer-Alpe mit riesiger Kuhherde und ein paar neugierigen Eseln, für die wir eine willkommene Abwechslung waren. Dort pausierten wir nach dem schon zweistündigen Wandern.
Nach einem kurzen Straßenstück ging es auf einem schmalen und durch die Kühe ausgetretenen Pfad an einem Hang entlang bis zum Sattelstetig bergan. Von dort  kräftig ansteigend, teilweise durch Stufen unterstützt, mussten wir die nächste halbe Stunde schwitzend durchstehen, bis wir das Hölleritzereck mit seinem Gipfelkreuz erreichten. Dort legten wir unsere wohlverdiente Mittagspause ein.
Das Bleicherhorn liegt auf gleicher Höhe , nur durch eine geringe Einsenkung des begrünten Kammes getrennt (1669 m). Es begrüßte uns mit einem wunderbaren Rundblick.
Nun ging es nur noch abwärts, es begann zu tröpfeln und die letzte Stunde unserer Wanderung regnete es leicht, aber anhaltend. Wir verließen den Ziehweg und stapften querfeldein durch Viehweiden, immer auf der Hut, in nicht zu tiefe schlammige Kuhstapfen zu treten.
Zufrieden genossen wir zum Abschluss unserer Bergwanderung die freundliche Atmosphäre und die richtig leckeren Kuchen in Buhl’s Alpe. Wie es der Zufall will, saßen nebenan Mitglieder der Feuerwehr Laupheim-Bihlafingen beim Essen.

Bericht + Bilder: Thea Fetscher-Hildenbrand

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