Öffi-Tour: Klettern am Aggenstein

Ulm, Gleis 4-Süd, 7:10 Uhr: So startete unsere Öffi-Tour zum Aggenstein, und tatsächlich pünktlich um 9:24 Uhr erreichten wir vier unseren Startpunkt Pfronten.


Von dort ging es mit der Breitenbergbahn auf 1677 m. Da es doch recht windig war, fiel die Routenwahl auf die Südwandplatten. Also stiegen wir über den „langen Strich“ zum Sattel unterhalb des Aggensteingipfels auf und von dort wieder einige Meter hinunter zum Einstieg. Da die Routen rechte und linke Südwandplatte direkt nebeneinander und in ähnlicher Schwierigkeit liegen, entschlossen wir uns diese in zwei Seilschaften parallel zu klettern.
Die 5 Seillängen über die geneigte Platte bis zum Südgipfel waren Klettergenuß pur, inclusive bester Aussicht! Danach ging es luftig über den Verbindungsgrat zum Hauptgipfel, wo wir die verdiente Gipfelrast genossen. Über den Normalweg gings dann wieder zum Sattel und auf bekanntem Weg zurück zur Bergstation. Auf eine Einkehr dort verzichteten wir, um den nächsten Zug in Pfronten noch zu erreichen – in weiser Voraussicht, denn die Rückfahrt gestaltete sich doch etwas mühsam: Zug nach Kempten verspätet – Anschlusszug nicht erreicht – 1 h Aufenthalt in Kempten (die wir für die „Einkehr“ am Bahnhofsvorplatz mit Bier und Eis nutzten) – Zug ab Kempten dann ebenso verspätet….
Doch unser Fazit: Schön wars! Denn nicht einmal die Verspätung der DB kann einer tollen Tour einen Abbruch tun!

Text Rita Schmid
Bilder Teilnehmer

zu den Tourenberichten 2026