Hönig und Vordere Suwaldspitze


Eine illustre Wandergesellschaft von insgesamt 12 Personen traf sich, nach kleiner gelöster „Hosenproblematik“ rechtzeitig am P&R Illertissen. Mit zwei Pkw, zu Gunsten der CO²-Bilanzierung unserer Sektion, ging es Richtung Berwang/Tirol. Ohne Verkehrsprobleme wurde der kostenfreie Parkplatz dort an der Kirche erreicht.
Das Gipfelkreuz bereits im Blick, trottete die Gruppe durch grüne blumengespickte Wiesen erst einmal langsam bergauf. Die Eine oder der Andere genoss zwischendurch essbare Blumen, zuerst ungläubig, dann aber überzeugt. Der Verzehr brachte keine Probleme mit sich.
Da nach wenigen Höhenmeter absehbar war, dass ein Teilnehmer leider keinen guten Tag erwischt hatte, wurde entschieden, die Gruppe zu splitten. Kein Problem, da sich noch zwei weiteren Tourenführer in der Gruppe befanden und somit die Führungskompetenz aller gewährleistet wurde.
Das Wetter sehr durchmischt, mit teilweise starken Windböen. Der Pfad „Gott sei Dank“ trocken, sowie der spätere Weiterweg, obwohl es die Tage zuvor gut geregnet hatte.
Nach 700 Hm war der erste Gipfel (2035 m) erklommen. Der Wind pfiff gehörig und zu allem Überdruss tröpfelte es auch noch. Die Rundsicht trotzdem wunderbar.      Lechtaler, Tannheimer und Zugspitzgebiet……..Was nicht so wunderbar war, die erste Gruppe begann zu frösteln, da sie bereits längere Zeit dem heftigen Wind ausgesetzt war. Diese wurde dann bereits gestärkt, auf den weiteren Weg, über einen wiesenbewachsen „Grat“ losgeschickt.   Stolpern sollte frau/man besser nicht.
Die etwas langsamere Gruppe folgte kurze Zeit später. Treffpunkt war die Weggabelung   Abstieg <=> vordere Suwaldspitze. Dort wurde definitiv entschieden, dass Gruppe „Due“ sich an den Abstieg übers Älpele ins Tal machen und Gruppe „Uno“ das ursprüngliche Ziel verfolgen würde. Gesagt….getan.

Laut Berichten der anderen Führer, ein einsamer Berg (2156 m) mit besonderer Wegfindung im Gipfelbereich. Nochmalige tolle Rundumsicht und zu diesem Zeitpunkt recht windstill. Es konnte diesmal die Pause in Ruhe genossen werden.
Der Abstieg verlief für beide Gruppen ohne Probleme. Es wurden mehrere Bäche und ein Altschneefeld überquert; sowie ein kurzer Regenschauer überlebt. Das Zusammentreffen fand ca. 2 km vor Tourenende statt, die dann gemeinsam zurückgelegt wurden. Die erhoffte Blumenpracht im Abstieg war leider nicht zu sehen, dafür aber im Aufstieg.

Gemeinsamer Abschluss auf der Terrasse in Rinnen bei Kaffee, Kuchen, etc.Alles in allem ein wunderbarer Tag mit fast 1000 Hm und 12 km in fröhlicher Gesellschaft. Das Lächeln der Grenzschutzbeamten mit der MP im Anschlag nach dem Füssener Tunnel rundete die heutigen Erlebnisse ab.

Dank an Peter und Uschi!

Text: Uve Roscher
Bilder: alle Teilnehmer

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