Rundwanderung bei Leutkirch

Vor der Kulisse mächtiger Berggipfel, eingebettet zwischen sanften Hügeln und sattgrünen Wiesen, liegt die Stadt Leutkirch. Die Stadt ist umgeben von atemberaubenden Naturlandschaften mit idyllisch gelegenen Weihern, Seen, Mooren und Feldern. Sehr viele kennen die Große Kreisstadt nur vom beim Vorbeifahren in Richtung Allgäuer Berge und wissen nichts von ihrer abwechslungsreichen Umgebung. Diese Lücke sollte bei der Wanderung der Laupheimer Senioren geschlossen werden.


Ausgangspunkt für die knapp vierstündige Runde war der große Parkplatz beim ehemaligen Krankenhaus. Von dort führte der Weg vorbei am Waldkindergarten in den riesigen Stadtwald. Hier galt es, im dichten Wegenetz die richtige Route zu den Siebenbrünnen zu finden. Dort wurde an der idyllischen Quelle eine kurze Rast eingelegt, dann ging es steil hinauf in Richtung „Schanze“ und auf breiten Forstwegen zum Waldbauer.
Bei Verlassen des Waldes an diesem einsamen Gehöft bot sich ein beeindruckendes Bergpanorama. Anscheinend zum Greifen nahe standen die schneebedeckten Gipfel der Nagelfluhkette und der Allgäuer Alpen vor den Wanderern. Ein willkommener Grund, an diesem schönen Ort die Mittagspause abzuhalten.
Nach dem Besuch der Waldkapelle wanderte die Gruppe anschließend durch den Wald zum Naturschutzgebiet Moosmühle. Attraktion war hier die Herde von Wasserbüffeln, diein den sumpfigen Wiesen  als „Landschaftspfleger“ eingesetzt werden. Sie sorgen dafür, dass die Flächen offen sind, Strukturvielfalt entsteht und so ganz viele Arten neuen Lebensraum bekommen.
Beim Stadtweiher begann der Aufstieg zur Wilhelmshöhe. Im Kneippbecken hatte eine Entenfamilie mit zehn Küken ihre Heimat gefunden – ein Fest für die Fotografen. Oben konnte man vom Thingplatz nochmals einen herrlichen Blick über die Stadt zu den Alpen genießen, dann leitete der Weg zum Wohngebiet Pfingstweide und weiter zum Repsweiher. Von dort war es nicht mehr weit, bis wieder der Ausgangspunkt der Wanderung erreicht war.
Zur üblichen Schlusseinkehr war „Müllers Fliegerstube“ am Flugplatz in Mailand ausgewählt worden, wo sich eine zufriedene Wanderschar mit Kaffee und Kuchen verwöhnen ließ und dabei der regen Flugverkehr beobachten konnte.

Bericht + Bilder: Konne

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