Für die Bergtour rund um den Gigglstein versprach die Wettervorhersage beste Voraussetzunge, und so starteten die 10 Teilnehmer pünktlich 7.30 Uhr in Richtung Allgäu. In Wertach besorgte Siggi für die beiden Autos die Rahrgenehmigungern zur Befahrung von Alpwegen im Bereich des Grünten. Somit konnten bis zur vorderen Köllealp fahren und so blieben uns 3 km Asphaltweg erspart.
Von der Alpe wanderten wir los auf dem direktesten Weg zum Grünten, zuerst über offenes Gelände, dann meist durch schattigen Bergwald bis zur Grüntenhütte. (zur Zeit geschlossen, wartet auf Renovierung)). Über das ehemalige Skiliftgelände Führte der Weg weiter bis zum Abzweig zur Rossbergalpe. Da wir gut in der Zeit waren, beschlossen wir, den Gipfel des Grünten noch mitzunehmen.
Im steilen Zickzack, zum Schluss über Felsen mit Seilversicherungen, wurde der Gipfel des 1736 Meter hohen Grünten erreicht. Im Schatten des Gebirgsjägerdenkmals gab es eine 30-minütige Pause mit schöner Aussicht. Alleine waren wir hier oben natürlich nicht.
Der Abstiegsweg verlief bis Abzweigung zur Rossalpe gleich wie der Aufstieg. Von dort ab waren wir fast allein. Zum Teil steil über Treppen und durch schütteren Bergwald führte der Weg nach unten auf offenes Almgelände, wo eine große Herde glücklichen Jungviehs weidete. Von hier hatte man einen tollen Blick auf die Felswände des Gigglstein.
Kurz darauf lud die Terrasse der Rossalpe zu Einkehr ein. Leider war die sonst phantastische Aussicht etwas getrübt. Nach ausgiebiger Rast ging es weiter, erst ein kurzes Stück Asphalt, danach ein alter Almweg durch Urwald und zum Schluss nochmal Asphalt bis zur Hinteren Kölle Alp, wo niemand gegen eine zweite Einkehr etwas einzuwenden hatte. Danach wurde in 30 Minuten über einen alten Alpverbindungsweg der Ausgangspunkt erreicht.
Alle lobten die gelungene Bergtour, und die Heimfahrt konnte angetreten werden.
Bericht: Sigge
Bilder: Eki Perzi