Von Schelklingen zu Sirgensteinhöhle und Bannwald


Da die geplante Schneeschuhtour im Allgäu bei Imberg mangels Schnees nicht stattfinden konnte, wurde von Wanderführer Peter Kögel eine Ersatztour auf der Schwäbischen Alb bei Schelklingen angeboten.

Bei relativ schönem Wetter starteten 19 Wanderer in Schelklingen beim Wanderparkplatz an der Stadthalle zum Einstieg der Tour über das Jägerwegele Richtung Oberschelklingen. Anfangs relativ steil führt dieser schöne Steig dann langsam flacher werdend dem Längental entlang auf die Anhöhe von Oberschelklingen. Vorbei am Hofgut Oberschelklingen 4 ging es weiter auf Forstwegen wieder leicht bergab Richtung Tiefental. Es dauerte nicht lange, dann standen wir vor der ersten Absperrung: „Wegen Waldarbeiten gesperrt“. Anstatt geradeaus wurde es dann eben rechtsherum probiert, aber, na klar, auch dieser Weg endete kurz darauf an der nächsten Absperrung. Da keine Motorsägen oder sonstige Arbeitsgeräusche zu hören waren, gingen wir weiter, natürlich mit dem Risiko, wieder umdrehen zu müssen.
Bald wurde es sportlich, große Buchen lagen quer über dem Weg. Jetzt war Geländegängigkeit gefordert, was aber für uns DAV-Wanderer kein Problem war. 500 m weiter waren die Arbeiten beendet und die Wanderung konnte auf hindernisfreien Forstwegen weitergeführt werden.
Kurz darauf  kam dann die Abzweigung zur Sirgensteinhöhle. Auf schön renoviertem Fußweg, mit Schautafeln über die Besiedelung dieser Gegend schon in der Steinzeit, wurde die Sirgensteinhöhle erreicht. Mit Taschenlampen und Stirnlampen war es möglich, ca. 40 m in die Höhle hineinzugehen. Im hinteren Bereich sind zwei Löcher in der Decke, natürliche Oberlichter.
Da auf dem kleines Plateau vor der Höhle zwei Bänke stehen, und die Sonne vom wolkenlosen Himmel strahlte, wurde die Mittagspause einfach um eine halbe Stunde vorverlegt und die mitgebrachte Verpflegung bei sehr angenehmen Temperaturen genossen.
Weiter ging es dann zum Wanderparkplatz am Anfang des Tiefentals, dann dem Tiefental ca. 2 km entlang bis zum Abzweig, wo es dann zum Bannwaldsteig hochging. Der Bannwaldsteig ist ein schmaler Steig mitten im nördlichen Hang des Tiefentales und um vieles schöner als der breite Forstweg im Tal. Leider hatte sich mittlerweile eine Wolkenschicht vor die Sonne geschoben. Nach ca. 2 km war das Ende des Steiges erreicht, es ging relativ steil nach unten und gleich darauf auf der anderen Seite wieder steil nach oben auf die Hochebene von Oberschelklingen. Wer bis jetzt noch nicht geschwitzt hatte, spätestens nach diesem Anstieg tat er es.
Jetzt ging es noch etwas dem Waldrand entlang, das Gehöft Oberschelklingen 4 kam wieder in Sicht, und dann wanderten wir gemütlich der Straße entlang durch das Längental zurück zu den Autos.
Zum Abschluss der schönen Tour wurde in einer Hamma-Filiale in Allmendingen ein Halt eingelegt, wo jeder noch Kaffee und Kuchen genoss.

Die Tour war 15 km lang, es waren 480 Hm zu bewältigen, wozu wir knapp 5 Stunden unterwegs waren.

Bericht: Peter Kögel
Bilder:  Teilnehmer

zu den Tourenberichten 2023