Wanderung zum Schmutterweiher

Dienstag, der erste April, machte seinem Namen wettermäßig alle Ehre. Im Schneegestöber begannen 18 Wanderbegeisterte mit ihrem Führer Peter Kögel bei Roßhaupten am Kunstareal „Via Claudia Agrippina“ihre Tour.

Auf Feldwegen und Bauernsträßchen, die keine größeren Steigungen aufweisen, ging es durch Wald und Flur in Richtung Kögel. Angetrieben durch die kalten Temperaturen, erreichte man schnell den Schmutterweiher, und ein trockenes Plätzchen unter einer sehr alten, ausladenden Tanne wurde für die etwas vorzeitige Mittagspause erwählt. Das Wasser glitzerte wunderschön, jedoch war von dem  normalerweise gigantischen Bergpanorama an dieser Stelle nichts zu sehen an diesem Tag.

Wir verließen diese Idylle und zurück ging es zunächst am Weiher entlang in Richtung Nepfen, dann westlich in der lieblichen Hügellandschaft vorbei an Einzelhöfen. Bald gelangten wir auf die „Via Claudia Augusta“, eine von den Römern erbaute Straße, die über die Ostalpen führte. An einem Meilenstein mit Infotafel legten wir eine Pause ein. Schneller als gedacht waren wir danach wieder am Parkplatz.

Vorgesehen war die Schlusseinkehr in Hopfen am See, und da wir zu früh dort waren, stiegen wir zur dortigen Burgruine hoch. Inzwischen zeigte sich die Sonne und oben konnten wir nicht nur den Anblick des Hopfensees genießen, sondern allmählich präsentierten sich Tegelberg und Säuling.

Beglückt stiegen wir ab und verzehrten im Café „Seaside“ die üppigen, leckeren Kuchen.

Bericht + Bilder: Thea Fetscher-Hildenbrand

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